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Kastration 2

Spaeätfolgen und NebenwirkungenTrägheit, Gewichtszunahme, wucherndes Fell, Ängstlichkeit, gesteigertes Aggressionsverhalten, bei Hündinnen Harntröpfeln im späteren Alter infolge des Östrogenmangels - das kommt alles gar nicht so selten vor wie manch ein Hundehalter glauben möchte. Jedes Lebewesen produziert weibliche und männliche Hormone in einem ausbalancierten Gleichgewicht. Wird ein Rüde kastriert, hat das nur Einfluss auf die Produktion der männlichen Hormone. Da in der Nebenniere jedoch auch Hormone produziert werden, ist die natürliche Balance zwischen weiblichen und männlichen Hormonen gestört, die weiblichen bekommen die Übermacht. Der Rüde riecht nach einer Kastration also verführerisch weiblich und wird damit äußerst attraktiv für viele andere Rüden. Das "Nasentier" Hund, das sich sein Gegenüber ja quasi erschnüffelt wird in die Irre geführt. So hört, liest und sieht man häufig dass intakte Rüden vermehrt die kastrierten Rüden besteigen wollen was durchaus zu problematischen Zwischenfällen, bis hin zu ernsthaften Auseinandersetzungen und Beissereien führen kann. Sind sich die Halter von kastrierten Rüden wirklich im klaren was sie da ihren, aber ebenso auch fremden Rüden antun? Nicht der intakte Rüde der den kastrierten besteigen will ist verhaltensgestört oder sexuell überaktiv, sondern mit dem kastrierten "stimmt was nicht". Sicher man hört auch immer wieder dass nach einer Kastration alles ganz prima, alles bestens sei - aber zuvor weiß das niemand, kann es auch kein Tierarzt garantieren. Sie können nicht wissen, ob auch bei Ihrem Hund alles so sein wird wie von Ihnen gewünscht, oder ob sich negative Begleiterscheinungen zeigen. Rückgängig machen lässt sich eine Kastration aber nicht mehr. Jeder Hundehalter nimmt mit einer derartigen Operation also einige, nicht unerhebliche, Risiken in Kauf und wofür? In vielen Fällen nur für die eigene Bequemlichkeit oderaus falschen Erwartungen heraus, die oftmals gar nicht erfüllt werden können.



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Akashi Kaikyo Akita







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